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Skitmarca

Mit dem Fall Tramus endete nicht nur Geschichte, Neue nahm ihren Anfang. Die Vorfahren der Skitmarca verließen mit den Drachen des Himmelpfeilers die schwelenden Trümmer der ehedem schönsten Stadt der Welt. Sie zogen ins Hadoloc und gründeten dort Igania, das schon bald in eigenem Glanz weit über seine Grenzen hinaus strahlte. Mit der Zeit wurde aus dem Volk der Drachen und dem der Menschen eins. Viele Bewohner fühlten sich in den Himmeln genauso zu hause wie auf der Erde.
Doch die, die blieben wie sie waren, neideten es den Anderen und so kam es zum Krieg. Nichts blieb von Igania außer einigen Ruinen in einem unzugänglichen Tal und einigen Legenden. Die wenigen Überlebenden verließen den Hadoloc und zerstreuten sich in alle Winde. Sie versteckten sich vor der Welt und vor sich selbst und lebten in ständiger Angst von neuem dem Zorn normaler Menschen ausgeliefert zu sein. Nur das Vergessenwerden bot ihnen in ihren Augen Sicherheit.
Nie gab es besonders viele Drachenmenschen. Einer der wenigen der das Schweigen brach, war Mingar, der Istradon aus seinem Gefängnis in Stûma befreite und zusammen mit den Kuntern und einigen seines Volkes auf Seiten Eolais kämpfte. Von ihm stammt das wenige Wissen über dieses Volk das wir heute haben.
Ein Skitmarca unterscheidet sich äußerlich kaum von anderen Menschen. Einzig die klaren, stechenden, eisgrauen Augen und das Drachenmal auf der Stirn geben dem Wissenden einen Hinweis auf das wahre Wesen der Person. Doch können sie sich jederzeit in einen Drachen wandeln. Ihr drachisches Erbe verleiht ihnen große magische Fähigkeiten.
Bekannt ist weiterhin, das sie sich einmal im Jahr an einem versteckten Platz irgendwo im Hadoloc treffen, um dort Erfahrungen auszutauschen und ihrer Vergangenheit zu gedenken.
Es muss Mingar ungeahnte Kräfte gekostet haben dieses verschlossene Volk wenigstens teilweise aus seiner Isolation zu führen, um sich durch den gemeinsamen Kampf aller Völker gegen Eoc Respekt und Anerkennung zu verdienen. Denn für ihn ist dieses neue Zeitalter die Chance endlich in Frieden mit sich selbst und allen anderen zu leben, um den Fluch Qisalas endlich zu brechen.

Impressum - madulsa - 04.2007