Die grobe Unterteilung der Reitervölker in Tugrer, Weylwer und Pranoer
ist eher wissenschaftlich zu verstehen. Man richtet sich hierbei an den Sprachgrenzen
der einzelnen Völker. In der Steppe zählt der einzelne Unterstamm
und Sippe mehr als das große Ganze.
Wann diese Völker beschlossen, sich der Sesshaftigkeit zu widersetzen und
sich nur noch auf ihre Pferde zu verlassen wissen wir heute nicht mehr. Ihre
Völker sind alt. So alt wie die Menschheit auf Ryn selbst.
In früheren Zeiten gab es oft Krieg. Vor allem das nahe Erien muss den
Tugrern wie ein Selbstbedienungsladen erschienen sein. Doch mit den Jahrhunderten
wurde man friedlicher und man begegnete sich mit mehr Respekt. Für lange
Zeit waren die Tugrer sogar ein Teil des rakatischen Reiches und wären
heute vielleicht sogar völlig sesshaft. Der letzte Ogersturm vor Eoc unterbrach
jedoch diese Entwicklung.
Allen gemein ist ihr Aussehen. Groß sind sie, die Pferdeherren, größer
als die Bewohner Deoracheds. Ihr Haar ist meistens Braun seltener Blond und
nur bei den Pranoern auch einmal Schwarz. Ihre Gesichter sind vom oft unberechenbaren
Wetter, den strengen Wintern und heißen Sommern der Steppen gezeichnet.