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Die Kunter

Einst waren die Kunter ein einfaches Menschenvolk, eines von vielen auf Amana. Doch noch bevor Bahili die Pforten des Himmels öffnete, floh das Volk unter ihrem König Jahn in eine Nebenwelt um dem Dämonenkriegen der Bogayin zu entkommen. Dort gab es nur einen gewaltigen Ozean und einige wenige Inseln mit seltsamer Vegetation, die ihren Ansprüchen jedoch bei weiten genügten. Doch die Freude über ihre neue Heimat währte nur kurz. Bald schon entdeckten sie, das eben diese viel zu nah an Stûma lag und die Wände zwischen Dieser und ihrer Eigenen viel zu dünn waren um sie vor den Schrecken der Dunkelheit zu schützen. So gaben sie ihrer Heimat den Namen Merymar, das Reich der Tränen. Bald schon kämpften sie um ihr nacktes Überleben.
Jahans Hofmagier, sein Name ist schon lange vergessen, schloss darauf sich selbst, seinen König und dessen Sohn auf der zentralen Insel unter einem Schutzschild ein. Durch einen gewaltigen Zauber war es ihm gelungen dem König und seinem Sohn eine Art ewiges Leben zu schenken, indem der Vater den Sohn zeugte und dieser wiederum den Vater. Sie lebten in einer perfekten Illusion ohne je Not leiden zu müssen. Das Volk blieb davon ausgeschlossen und musste weiterhin kämpfen. So lebten sie viele Jahrtausende im steten Kampf um ihr Leben, geeint, in ihrem Hass auf Jahan und seine Brut. Die Welt machte sie zäh und ausdauernd.
Als Mingar während des Kriegs gegen Eoc versuchte Istradon aus Stûma zu befreien stolperte er eher zufällig über dieses vergessene Volk. Er befreite es und führte die Kunter zurück, wo sie in den Kämpfen halfen.
Sie siedelten sich in der ehemaligen Sklavenstadt Douka an, wo sie auch heute noch leben.
Bald schon stellte sich heraus wie hart sie ihr langer Kampf in Merymar gemacht hat. Sie leben Länger als normale Menschen, sie können bis zu 120 Jahre alt werden. Außerdem verfügt jeder Kunter über die Gabe der Magie, die sie hauptsächlich zum Kampf einsetzten und heute leider in ihrem Bürgerkrieg wieder tun.
Auch heute noch ist der Hass auf ihren alten König vorhanden, denn auch dieser, beziehungsweise sein Sohn Amaris haben die Welt ebenfalls verlassen. Dieser Hass ist leider das einzige, was Estugal und Kunt heute verbindet.

Impressum - madulsa - 04.2007