Eines der seltsamsten Menschenvölker auf Ryn sind sicher die Grovaner.
Schon seit den ältesten Tagen scheinen sie immer am selben Ort gewohnt
zu haben, trotz aller Umwälzungen die diesen Kontinent heimsuchten. Ihre
Sprache ist mit keiner anderen verwandt und auch ihre Traditionen und Lebensgewohnheiten
wollen nicht so recht zu denen ihrer Nachbarn passen.
Es scheint so als ob in ihnen die Magie stärker fließt als in den
anderen Völkern, so war Mab Ruka – einer der herausragendsten Magier
der Ruvaner vor Eoc – ein Grovaner, ebenso wie Koiro, der Gründervater
der Ularis.
Die Grovaner gründen weder Dörfer noch Städte. Sie bevorzugen
vielmehr die Lebensweise in so genannten Dorfhäusern. Ein Dorfhaus ist
ein Gebäude, dass sozusagen mit jeder Generation wächst. Das soll
heißen, dass wenn ein Grovaner heiratet, er einfach einen neuen Teil an
das Haus anbaut, oder falls ein Teil bereits frei steht eben in diesen zieht.
Über die Jahrhunderte hinweg entstanden so recht beeindruckende Komplexe.
Man kann sich vorstellen, dass die Grovaner immer sehr engen Kontakt mit der
Sippe haben.
Zum Handeln trifft man sich nach alter Regel auf den Wegkreuzungen zwischen
den einzelnen Häuserdörfern. Diese Märkte dienen natürlich
auch dazu neue Menschen kennen zu lernen, Rat zu halten und eventuell heiratswillige
Frauen und Männer zu verkuppeln.