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Religion der Reitervölker des Ostens

Der Hauptgott aller Reitervölker ist und war zu allen Zeiten Tugain, oder Néis wie man ihn in Deorached nennt. Auch hier ist er der Gott des Windes, der manchmal zornig und manchmal sanft über das Land regiert. Er wird oft als Adler oder Pferd dargestellt.
Der Umgang mit ihm ist relativ locker. Es gibt keine Priester die vorschreiben wie man sich Tugain zu nähern hätte. Statt dessen verfügt jede Sippe über einen kleinen tragbaren Schrein, vor dem man Opfer, meist aus Nahrung, darlegt. Geschichten über ihn und seine Legenden werden nicht niedergeschrieben, sondern nur weitererzählt, denn schließlich ist die Luft und damit auch der Atem sein Element. So kennt jede Sippe unzählige Anekdoten, die bei Treffen und Festen ausgetauscht werden.
Als einzig andere Göttin wird zumindest bei den Tugrern noch Pirda verehrt, deren Attribute weitgehend denen Itaines gleichen. Der Pirdaglauben verfügt als einziger über eine rein weibliche Priesterschaft, die von einem Unterstamm der Tugrer, der Natayer gestellt wird. Ihr Sitz ist die große Burg von Fayas Torma an einem der Zuflüsse des Chevalorn. Die Priesterschaft ist wohl ein Relikt aus der Zeit als das rakatische Imperium versuchte im tugrischen Heimatland Städte zu errichten und das Reitervolk sesshaft zu machen.
Beachtenswert ist dass Sterbe- und Geburtenregister der Priesterinnen. Sie sind die einzigen schriftlichen Zeugnisse dieser Kultur.

Impressum - madulsa - 04.2007