Algaroth wurde einst vor vielen tausend Jahren von den mächtigsten Magiern
des Menschengeschlechts gegründet. Tief in der Erde blieb die Magie nach
dem Bann der Götter stark und so wurde die weit verzweigte Höhle tief
in den Eingeweiden der Welt die Heimat der Pavandori. Magische Flechten und
Algen sorgen für Licht, indem sie die Erdwärme umwandeln. In der Haupthöhle
stehen die zwölf Schlösser des Ordens, von wo aus sie das Wesen der
Magie erforschen.
Dieses Zauberreich wurde unter anderem auch von Istradon gegründet, der
es jedoch nach dem Untergang des ersten Chyaser Reiches verließ um sich
auf seinen Tod vorzubereiten. Wir wissen heute natürlich das es anders
kam.
Gegen Ende des fünften Zeitalters bekamen die Pavandori Weisung von den
Göttern, Ryn auf die Wiederkehr der Magie vorzubereiten. Als erstes betrat
Danwyn die Oberfläche und rettete mit dem König von Erien die Welt
vor den Machenschaften der Bogayin. In der Folgezeit kam es zu einem regen Austausch
von Wissen und Ideen auf beiden Seiten.
Vor der Ankunft Eocs jedoch wurden sie durch einen seiner Handlanger in ihrem
Reich eingesperrt und erst bei Beginn der Revolte von Istradon befreit um an
der Seite aller Völker zu kämpfen. Viele starben dabei, und nach Eocs
Tod wurden zum ersten Mal seit vielen tausend Jahren wieder neue Pavandori aufgenommen,
darunter auch Eolais Schwester Erisande.
Heute nimmt Algaroth wieder den Platz ein, den es schon vor Eoc innehatte. Man
tauscht Wissen, belehrt wissbegierige Magier und überwacht derweil die
Umtriebe vermeintlicher Welteroberer und –zerstörer.