Nur wenig gibt es aus dieser Epoche zu berichten, obschon sie ebenso lange
dauerte wie das Zeitalter davor.
Erwähnenswert ist sicher Igania, die Stadt der Drachenkinder. Kurz bevor
Tramu fiel, flohen einige Menschen mit ihren Drachen nach Norden, um dem tödlichen
Griff des Krieges zu entkommen. So errichteten sie in einem unwegsamen Tal im
Hadolocgebirge die Stadt Igania. Sie züchteten ihre Drachen soweit, bis
sie selbst mit ihnen verschmolzen. Doch auch das Schicksal dieser Nachblüte
der Bogayin war tragisch. Das Reich von Igania ging im Bürgerkrieg unter,
und nur wenige Legenden erinnern überhaupt an die Stadt, die einst alle
Himmel beherrschte. Das Volk der Drachenkinder - oder Skitmarca, wie sie sich
selbst nennen - existiert heute nur noch an versteckten Orten.
ca. 3500 r.e.b.
Ankunft der
ZwergeDie Zwerge kehrten unter ihrem Führer Garme zurück nach Ryn. Sie erreichten
den Kontinent weit im Westen und siedelten sich in den Laraleier Höhen
erneut an. Sie schlossen Freundschaft mit den dortigen Elfen und wurden maßgeblich
von diesen beeinflusst.
Gegen Ende der Dunklen Zeiten stiegen zunächst einige Städte im Süden
von Ryn, zwischen dem Alten Meer und dem Südmeer, auf zu neuer Blüte.
Sie wurden jedoch allzu bald von einem Reich erobert, das sich weiter im Norden
an der Meeresstraße von Estin entwickelte, womit schließlich das
vierte Zeitalter eingeläutet wurde.
r.e.b. = rim eoca bách (vor Eocs Tod), d.c. = déi caisorsa (der Freiheit)