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8000-6500 r.e.b.
Das Zeitalter des Lichts

Das erste kulturschaffende Volk welches Ryn betrat, waren die Bogayin.
Diese hatten nichts mit jenen zu tun, die heute noch als Schatten ihrer selbst über diese Welt wandern. Vielmehr scheint es so, als wären die Bewohner des Lorvarsees im fernen Elfenland direkte Nachkommen des einst so stolzen Volkes. Doch sind sie und die absolut bösen Bogayins, vor denen sich in unseren Tagen jedes denkende Wesen fürchtet, nur zwei Seiten derselben Medaille.
Die Bogayin erblickten das Licht der Welt auf der Insel Ariam im Alten Meer, das damals noch ein gewaltiger Süßwassersee im Herzen von Ryn war. Ariam war das Paradies auf Erden. Es gab weder strenge Winter noch zu heiße Sommer. Die Felder trugen satte Ernten und es gab keinen Hunger, keine Angst und keinen Tod.
Lange lebten sie dort ohne von der restlichen Welt Notiz zu nehmen, doch irgendwann siegte die Neugier, und so erkundeten sie alle Meere und Kontinente. Nicht um sie zu erobern, sondern einzig aus Interesse an ihrer Schönheit und ihrer Vielfältigkeit. An ausgewählten Orten gründeten sie Städte von erlesener Schönheit, deren Namen und Lage heute vergessen sind.
Doch nichts währt ewig...

r.e.b. = rim eoca bách (vor Eocs Tod), d.c. = déi caisorsa (der Freiheit)

Impressum - madulsa - 04.2007